Freitag, 1. März 2013

Apfelstrudel à la Omama

Hallo ihr Lieben!

Ich fahre in letzter Zeit wieder häufiger mit meinem Vater den Wocheneinkauf erledigen und er meinte immer wieder, dass er gerne mal wieder einen Apfelstrudel vom Resch hätte, weil der nach dem den seine Mutter gemacht hat der beste sei den man zur Zeit bekommt. Naja wir sind dann doch nie stehen geblieben um nen Apfelstrudel zu besorgen und so dacht ich mir ich setz mich dran und versuch mich an meinem ersten selbstgemachten Strudelteig.

Normalerweise mach ich's mir einfach und kaufe Blätterteig aus der Kühlung schneid ein paar Äpfel klein und  fertig ist der Strudel! Aber diesmal wollt ich es mir nicht einfach machen, ich wollte den perfekten Retrostrudel machen.

Hier das Rezept!

Wir beginnen mit dem ausgezogenen Strudelteig (ein ganz und gar anständiges Rezept ;))
Für 1 Strudel benötigt man:
150 g Mehl
1/8 l Wasser
1 Prise Salz

Die Zubereitung des Teigs ist im Prinzip recht einfach. Das Mehl wird auf eine glatte Arbeitsfläche gesiebt und dann drückt man eine Mulde rein. Salz und Wasser in die Mitte und dann wird vorsichtig das Mehl in das Wasser eingearbeitet. (Ein Tipp: Mit lauwarmem Wasser gelingts am besten!) Den Teig muss man dann kneten bis er vollkommen glatt und gleichmäßig ist. Man sollte den gemehlten Teigling lässt man zugedeckt eine halbe Stunde rasten lassen.
Jetzt kommt der knifflige Teil: das Ausziehen! Dazu benötigt man ein Strudeltuch (im allgemeinen war das ein großes helles Tuch auf dem Teig ausgerollt wurde), da die meisten sowas aber nicht zuhause haben (so wie ich auch) empfehle ich ein Tischtuch zu nehmen (zu beachten ist bei der Auswahl lediglich kein Damasttuch zu nehmen). Das Tuch wird gemehlt und darauf der Teigling etwa tellergroß ausgerollt. Man bestreicht den Teig dann mit einer dünnen Schicht Öl und beginnt ihn mit gemehlten Handrücken vorsichtig auseinanderzuziehen. Das ist am Anfang etwas knifflig, aber es macht auch wirklich Spaß. Der Teig sollte ausgezogen werden bis er papierdünn ist und in etwa rechteckig sein. Ich schneide die letzten dickeren Randteile ab und dann geht's ab an die Füllung:
3/4 Kilo Äpfel (Ich nehm am liebsten Jonagold oder Pink Lady)
Zimt je nach Geschmack
80g Zucker
Rosinen
Nüsse oder in Butter geröstete Brösel nach Laune und Geschmack
Butterflocken

Die Äpfel schälen und in feine Scheibchen schneiden auf zwei Dritteln des Teigs verteilen. Zimt, Zucker, Rosinen und Brösel/Nüsse darauf verteilen und abschließend mit Butterflocken bestreuen (oder mit flüssiger Butter übergießen). Das letzte Drittel wird mit Öl bestrichen.
Die seitlichen Teile werden eingeschlagen und dann rollt man den Strudel von der belegten Seite zur bestrichenen Seite hin ein.
Ab damit auf ein Blech mit Backpapier und das ganze kommt bei 180°C für 40 min ins Backrohr.

Am besten schmeckt er wenn er noch etwas warm ist mit einer kleinen Kugel Eiscreme dazu oder klassisch mti Sahne zum Kaffe am Nachmittag.

Viel Spaß beim Nachbacken!
Bon appétit!

Edit: Die liebe Jasmin hat mich grad noch auf ein paar Dinge hingewiesen! Erstmal hab ich vergessen zu erwähnen, dass man den Strudel natürlich noch einstreichen sollte damit er beim backen eine schöne goldene Farbe bekommt. Dazu nimmt man entweder reine Butter oder vermischt diese mit einem Ei und bepinselt den Strudel gleichmäßig.
Weiters wurde ich auf die folgenden Punkte aufmerksam gemacht:
- Den Teigling nach dem Kneten (was natürlich auch mit nem Mixer mit Knethaken geht) nicht mehlen sondern mit Öl (welches nicht kaltgepresst sein soll) einreben und dann an einem warmen Ort ruhe lassen. Durch die Wärme wird verbinden sich die Eiweißteile besser und der Teig wird elastischer.
- Vor dem ausziehen den Teig nicht mit Öl bestreichen weil er sonst mit dem bemehlten Tuch verkleben kann, dafür aber den fertig ausgezogenen Teig mit Butter bestreichen.
Vielen Dank nochmal für das Feedback ich bin immer offen für Anregungen und Kritik :D

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